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Spiritualität und Lebensart

 

 

 

Spiritualität ist für mich keine Religion. Sie ist freies Erleben und Leben der "feineren Dinge" des Universums.
Ein Er-Leben, daß hinter dem "Nebel" noch was anderes existiert.
Daraus entwickelt sich ganz von allein mein tägliches Handeln, meine Art zu Leben, zu fühlen und zu Denken.
Selbstreflektion, persönliche Weiterentwicklung, Verwurzelung und Bodenständigkeit im täglichen Leben spielen dabei eine ebenso große Rolle wie das Träumen und Reisen in die Anders-Welt.

Manchmal mag es den Anschein erwecken, daß einige Texte hier von einem zum anderen Thema springen, um später wieder zum Anfangsthema zurückzukehren. Das hat folgenden Grund:
Meiner Ansicht nach sind diese Themen nicht voneinander zu trennen. Sie durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig und deswegen ist es unvermeidlich auch hier Kreise zu ziehen...

Kreise ... immer wieder ... Lebenskreise ...


Unsere Zivilisation - Fort-Schritt oder eher Rück-Schritt?

Durch Glaubensgrundsätze, in denen vermittelt wurde, daß der Mensch die Natur beherrschen sollte, begann eine Trennung von Mensch und Natur.
Die sogenannte Zivilisation, deren Lebensweise und Industrialisierung, besonders in der Großstadt, begünstigte später diese Entwicklung weiter.
Die Gier nach Macht und Geld sind, im Zuge der Industriealisierung, immer häufiger an die Stelle der Gottheiten / Gott und Spiritualität getreten und es wurde begonnen, Mutter Erde auszubeuten und zu schänden. Der Mensch sah sich nicht mehr als Teil der Natur (eines großen Wesens oder Einheit mit allem Lebendigen) sondern stellte sich über alles. Der Mensch sah sich plötzlich als Wesen, welches über der Natur stand. Gewisse religiöse Institutionen sind ebenfalls nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung.
Mit der Zeit wurde die Kluft immer größer und die Brücke, die vorher noch da war brach dann völlig weg. Der Mensch hatte sich von seinen Wurzeln getrennt und die Bäume auf der anderen Seite verkümmerten. Dabei sind wir doch alle Teil der Natur, und die Tiere und Pflanzen sind unsere Brüder und Schwestern. Man schaue sich mal die Evolutionsgeschichte an .... ;-) Wir alle sind Natur, nur leider ist das den meisten Menschen heute nicht mehr bewusst. Einige Menschen meinen, sie könnten den Menschen in eine künstliche Umgebung pressen, mit künstlicher Nahrung füttern und ihm eine art Leben aufzwingen, die noch künstlicher und naturfremder ist.

Ich möchte hier nicht gegen die "Zivilisation" wettern, sondern Dir einen Weg zeigen, wieder mit der Natur, ihren und Deinen Wurzeln in Kontakt zu kommen. Eine technisierte Welt und Lebensweise kann auch im Einklang mit einer natürlichen Lebensweise einhergehen. Umweltfreundliche Technik die genutzt wird, natürliche Baustoffe und eine achtsame Umgehensweise mit seiner Umwelt, mit den Tieren und Pflanzen und den Menschen macht dies möglich. Gute Anregungen und Gedanken wie die Zukunft sein könnte liefert die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" - Ein Anstoß zu gesellschaftlichen Debatte. Sehr zu empfehlen!

Die "Spiritualität der Ahnen" neu zu beleben und mit der Moderne zu verbinden, das ist mein Anliegen hier. Ich möchte Dir einen Weg zeigen, wie Du die Wurzeln zu Deinen Ahnen wiederfinden kannst. Es ist möglich Naturspiritualität und moderne Technik gemeinsam und im Einklang mit allem Lebenden in das eigene Leben einfließen zu lassen.
Es ist möglich, die Kluft zu überwinden und neue zu Brücken bauen. So daß ein Zugang zu den Wurzeln entsteht, und mit ein wenig Zuneigung, wieder neue Bäume wachsen. So wie der Hasel, selbst wenn er bis zum Stumpf gefällt wird, wieder neu sich entfaltet und empor wächst.
Sobald der Bezug zur Natur / Mutter Erde wiedergefunden wurde und die gesamte Natur (Erde, Steine, Wasser, Pflanzen, Tiere, Menschen, Insekten ... ) als beseelt gefühlt und erlebt wird, entwickelt sich häufig ein neuer Umgang und eine andere Lebensweise von selbst.

Ich möchte Dir nicht vermitteln, wie Du die Religion unserer Ahnen rekonstruieren sollst,
sondern, wie Du aus dem Alten was Neues für Dich schaffen kannst.
Es geht auch nicht darum authentisch zu sein.
Denn das ist meiner Meinung nach nicht möglich, da vieles einfach Spekulation bleibt.

Wir leben heute in einer ganz anderen Welt in der sich der Mensch im Gegensatz zu "früher" auch ethisch verändert hat. Diese Entwicklung nun über Bord zu werfen wäre nicht recht. Dann müßten wir z.B. auch wieder Menschen opfern (wie der Lindow-Mann, der in einem Moor in der Nähe von Manchaster gefunden wurde) ...

Mensch könnte aber versuchen, mit einigen der heutigen Werte, einen Weg zu finden, der an die spirituellen Wurzeln seiner Ahnen anknüpft. Um dann im Einklang, mit Respekt und Achtung und als Einheit mit Mutter Erde und all ihren Geschöpfen zu leben.

Dabei geht es nicht darum eine Organisation aufzubauen. Sondern daß jede(r) seine eigene Spiritualität im Einklang mit der Natur, ihrer und seiner Seele entdecken und entwickeln möge.

Selbst wenn kein Bedürfnis nach Religion und Traditionen vorhanden ist, der Weg zu sich selbst ist ein Weg zurück zur Natur. Ein Weg, sich wieder mit Mutter Erde und allen unseren Mitgeschöpfen zu verbinden, um zu einer natürlicheren, liebevolleren Lebensweise mit ihnen und mit sich selbst zu finden.

Der Mensch wird dadurch Heilung an seiner Seele erfahren, wenn er sich wieder mehr der Natürlichkeit und Mutter Erde zuwendet, Mutter Erde wiederum wird durch die Zuwendung des Menschen Heilung finden.
Mensch wird sich wieder als Bestandteil eines "Großen Wesens" erleben, wo jede Lebensform seine ganz besondere Aufgabe hat, um mit diesem "Großen Wesen" im Gleichgewicht zu leben. In diesem Gleichgewicht kann Veränderung und Wandel, die das Leben ausmachen, geschehen. Wandel, Veränderung und Fort-Schritt in Harmonie.

Blüte

Der Mensch hat gewisse technische Fortschritte gemacht, einige sind gut (z. B. Photovoltaik), andere wiederum nicht (z. B. die Atombombe).
Beispiel Auto:
Es verschmutzt die Luft, doch es ermöglicht uns auch eine gewisse Bequemlichkeit bei weiten Reisen.
Indem wir aber bewußt darüber nachdenken und überflüssige Fahrten vermeiden, oder auch, wer es sich leisten kann, ein sparsames Auto zu kaufen (wenn sein Altes seinen Dienst getan hat! Denn die Herstellung eines neuen Autos verursacht mehr CO2-Immissionen wie das Weiterfahren eines alten Autos), dann können wir schon vieles bewirken. Ebenso verhält es sich mit dem Einkauf von Lebensmitteln, Wohnungseinrichtung, Kleidung ...
Müssen wir wirklich jeden Trend mitmachen?

 

 

Nachträgliche Gedanken ...

... diese Gedanken, über die Spiritualität der Ahnen, beschäftigen mich schon seit vielen Jahren. Ebenso meine Beobachtungen über die Menschen und deren Gier nach Geld und Macht, über Umweltverschmutzung, Menschenverachtung und Tierquälerei, Religionskriege...
Durch den Drachen ermutigt, möchte ich auch diese Gedanken nun in aller Deutlichkeit hier an dieser Stelle veröffentlichen. Denn es sollte meiner Meinung nach, sehr bald ein Weg gefunden werden, um diese Spirale der Gewalt und Zerstörung zu beenden.

Wenn die Menschen mit Intoleranz, Gewalt und Haß auf eine "schlechte Welt" reagieren,
dann erwecken sie nur weitere negative Energien um sich herum,
statt dessen sollten sie nach dem WARUM fragen
und nach Möglichkeiten suchen, es besser zu machen.
Ein Gesetz auf spiritueller Ebene besagt: Gleiches zieht Gleiches an...

Wenn wir alle an uns arbeiten.
und bei uns im Kleinen beginnen,
dann können wir viel verändern ...
Wir alle sind unseres eigenen Glückes Schmied.
Wir haben die Möglichkeit, uns die Welt so zu gestalten, wie wir sie haben möchten.
Wir haben die Wahl...

... und so kann jeder Einzelne zum Zauberer seines Lebens werden ...

 

Steinbeisser

 

 

 

Auch ist mir bei meinen wenigen Aufenthalten im www aufgefallen, daß sich die vielen unterschiedlichen heidnischen Gruppen oft selbst "bekämpfen". Viele streiten sich über ganz banale Dinge, anstatt sich über Gemeinsamkeiten auszutauschen und von einander zu lernen.

Lasset uns lieber darüber freuen, Gleichgesinnte gefunden zu haben.
Freuen, daß die indoeuropäische Naturspiritualität wieder anfängt zu leben, im neuen Kleid!

Ich achte die Religionen, Bedürfnisse und Ansichten Anderer,
solange diese mit Liebe im Herzen, mit Toleranz und Respekt gelebt werden.
Allerdings nehme ich Abstand von faschistischen Gruppen und faschistischem Gedankengut!

 

 

 

 

 

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