Der Besuch bei Familie Kobold  

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Wie Du vorgehen könntest

An dieser Stelle möchte ich Dir einen möglichen Weg vorschlagen. Die Beschreibung der Technik an dieser Stelle ist zur Information gedacht und keine komplette Anleitung. Aber sie wird Dir bestimmt die Möglichkeit für einen kleinen Blick in die Andere Welt geben.


Wie bereite ich mich vor?
Dazu siehe bitte in den Wald-Knigge. Hier findest Du Informationen über waldgerechte Kleidung etc.
Zum Anderen kannst Du Dich mit Erdungs- und Meditations- und / oder Trancetechniken vertraut machen, beispielsweise durch die Teilnahme an einem entsprechenden Kurs. Hier lernst Du nicht nur die Technik wie du in den veränderten Bewußtseinszustand hinein kommst, sondern auch, wie Du da wieder heraus kommst. Denn das ist unbedingt wichtig.
Du kannst aber auch einfach mal losgehen und schauen was passiert sobald Du Dich innerlich geöffnet hast. Schaue mit dem Herzen ...

Wo gehe ich hin?
Suche Dir ein Stückchen Wald, der nicht so stark touristisch erschlossen ist. Es sollte für den Anfang keine Fichtenmonokultur sein, sondern ein Mischwald, in dem es noch Unterholz gibt.

Wie finde ich das?
In Wanderkarten findest Du viele Informationen über Wege, Tourismus, markante Plätze im Wald etc.
Lasse Dich von Deinem Herzen leiten bei der Auswahl des Gebietes.
Mache Dich nun mit den Wegen vertraut, damit Du später die Orientierung nicht verlierst und Dich nicht verläufst.

 

Am Ausflugsziel angekommen
Verweile einen Moment bevor Du den Wald betrittst. Begrüße den Wald und die Wesen die hier leben.
Atme ein paar mal tief durch, entspanne Dich, lasse Deine Alltagsgedanken vorbeiziehen ... ganz so wie bei der Einleitung zur Meditation.
Wenn Du alleine bist, beginnst Du Deine Sinne nach Außen und nicht nach Innen zu öffnen, so als würdest Du "Fühler" haben. Stelle es Dir ruhig so vor.

Und nun - Auf geht's

... mit der Wanderkarte in der Tasche, für alle Fälle, evtl. einen Kompaß, einer Kleinigkeit zu Essen und zuTrinken, einem Geschenk für den Wald (KEIN Plastik oder Glas) und einem Notizblock, wenn du eine Erfahrung oder besondere Gedanken aufschreiben möchtest.
Sobald du in den Wald eingetreten bist, kannst Du ihm an einer schönen Stelle Dein Willkommensgeschenk geben. Vielleicht magst Du noch sagen wollen, warum Du hier bist ...

 

Lasse es geschehen was nun passiert
Lasse Dich leiten, von Deinem Gefühl, Deinem Herzen ...
Vielleicht beachtest Du auch besondere Lichtverhältnisse oder Wuchsformen im Wald.
Oder verweilst an einem schönen Ort, schaust in den Himmel und versucht in den Wolken Gesichter zu erkennen, oder Gesichter in der Rinde der Bäume ...

Sei aufmerksam
Achte auf Veränderungen in Deiner Wahrnehmung, Deinen Gefühlen, der Ausstrahlung des Ortes, den Wuchsformen der Pflanzen, den Lichtverhältnissen und Lichterscheinungen ...

Aber das aller Wichtigste, sei nicht verkrampft.

Alles erfordert Übung
Sei nicht enttäuschst wenn Du glaubst, es sei nichts passiert. Alles erfordert Übung und die Geisterleins mögen Dich evtl. auch testen wollen.
Doch es ist schon was passiert, denn Du bist den ersten Schritt gegangen um dem Wald, der Natur und Ihren Geistern näher zu kommen.
Bleibe so lange Du magst, und wenn Du meinst es ist Zeit zu gehen, dann mache Dich auf den Heimweg.

 

Bevor du den Wald verläßt
Bedanke und Verabschiede Dich.
Fahre Deine Fühler ein, indem Du Deine Aufmerksamkeit nach Innen lenkst.
Sei Dir Deiner Person in dieser Welt voll bewußt.

Du kannst dich kurz hinknien und die Erde berühren, fühle mit Deinen Händen den Boden und seine Beschaffenheit.
Oder springe ein paar mal hin und her.
Du kannst was essen und trinken.
Mit all diesen Aktivitäten kannst Du Dich erden, damit Du wieder voll in dieser Welt bist und an Ihrem "Treiben" teilnehmen kannst.

 

 

 

 

Hätt ich die bestickten Gewänder des Himmels,
gewebt aus goldenem, silbernen Licht,
die blauen, die trüben und dunklen Kleider
der Nacht, des Lichtes und des Abends,
ausbreiten würd ich sie alle vor Deinen Füßen.
Doch ich bin arm und habe nur Träume.
Drum breite ich Träume unter Dir aus.
Nun geh sanften Schrittes auf meinen Träumen.

W. B. Yeats, The Wind Among the Reeds, 1899

 

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